Cloud Speicher vs USB-Stick

Cloud Speicher vs USB-Stick

Das Problem kennt wohl jeder: Man hat Daten auf einem PC und will diese Dateien auf einem anderen Computer bearbeiten. Man hat da mehrere Möglichkeiten, die mehr oder weniger gut sind.

Dateien per Mail verschicken
Nun kann man ja immer auf einem PC seine Datei als Mailanhang an seine eigene Adresse verschicken. Auf dem anderen Rechner öffnet man dann die Datei, bearbeitet sie und druckt sie aus, oder schickt sie wieder zurück. Für einzelne Dateien mag das als Notlösung gene. Das Problem ist, dass diese Hin-und-Her-Mailerei recht aufwändig ist. Der Abgleich, welche Datei jetzt neuer ist ist nur bei wirklich wenig Dateien machbar. Bei mehreren Dateien wird es vielmehr dazu führen, dass man mehrere Versionen von Dateien hat, und später nicht mehr weiß was jetzt aktuell ist.

Dateien auf Stick speichern
USB-Speichersticks kosten heute auch in großen Größen nicht mehr viel. Das kann auch daran liegen, dass sie einfach kaum einer mehr nutzt. Das Problem ist, auch wie beim Mailversand, dass man mit den Versionen durcheinander kommt. Dem kann man gut mit Syncronisationssoftware entgegnen. Software und mehr Computertipps hierzu gibt es im Web. Hier muss man nur beim Anstöpseln des USB-Sticks die Laufwerke synchronisieren. Die Software vergleicht das dann automatisch, und überschreibt ggf Dateien. Ein großes Problem hat man allerdings, wenn man den Stick verliert. Dann kann jeder der den Stick findet die Daten lesen, wenn man diese nicht verschlüsselt hat. Datenverlust ist nicht gegeben, da die Dateien ja auf mindestens einem PC zu finden sind.

Speichern in der Cloud
Eine wirklich geniale Alternative sind Coudspeicher. Hier kann man bei einem Anbieter seiner Wahl zB T-Online oder Dropbox kostenlos Speicherplatz bekommen. Der Speicher ist ungefähr so groß wie ein USB-Stick – T-Online bietet 25 GByte – die Dropbox 2 GByte, den man aber leicht kostenlos erhöhen kann. Bei beiden Diensten muss man eine Software installieren – das manuelle Uploaden ist nervig. Seine Dateien speichert man dann nur noch in einem bestimmten Verzeichnis auf dem PC. Die Software synchronisiert dann alle Dateien in diesem Verzeichnis mit den Dateien in der Cloud. Geht man nun an den anderen Rechner so werden wieder die Dateien synchronisiert, und aus der Cloud herunter geladen.

Fazit:
wer heute noch seine Dateien per Mail verschickt oder auf einen Stick packt, weiß nicht wie einfach Cloudspeicherdienste sind. Man schaltet seinen PC ein und hat kurz danach alle neuen dateien auf dem PC. Ein Unterschied zwischen T-Online und Dropbox ist allerdings, dass die daten bei T-Online in Deutschland bleiben und man so eine potentielle Spionagegefahr, Stichwort NSA, weniger hat. Die Übertragung erfolgt in beiden Fällen gesichert.