Sparen beim Elektroeinkauf

Sparen beim Elektroeinkauf

Ohne Computer läuft in deutschen Haushalten nichts mehr. Laut aktuellen Zahlen gab es im Jahr 2018 in 90 Prozent aller Wohnungen und Häuser einen Computer. Zur Jahrtausendwende war das Bild noch anders: Damals nutze nur ungefähr die Hälfte der Bevölkerung auch privat einen Computer. Ebenso gewandelt haben sich die Gründe, warum man einen Computer nutzt. In den 1990er Jahren waren die Elektrogeräte vorwiegend zum Arbeiten da, einige nutzten sie darüber hinaus für Computerspiele. Heute hingegen kann man sich ein Leben ohne ein internetfähiges Ausgabegerät gar nicht mehr vorstellen. Online werden nicht nur soziale Kontakte gepflegt, sondern auch Flüge gebucht, Amtswege erledigt und Nachrichten gelesen. Nicht zuletzt hat das Internet auch das Einkaufsverhalten revolutioniert.

Kennzahlen rund um das Thema Onlineshopping

Der Großteil jener, die über ein Endgerät Zugang zum Internet haben, geben an dieses auch für Onlineshopping zu nutzen. Im Jahr 2018 waren es sogar 90 Prozent. Geht man speziell auf den jüngeren Anteil der Bevölkerung ein, liegt dieser Wert noch höher. Zu den beliebtesten Warengruppen, die im Jahr 2017 online gekauft wurden, zählen:

  • Fashion & Accessoires mit einem Anteil von 25,1 Prozent
  • Elektrogeräte mit 24,9 Prozent gleich dahinter
  • 14,5 Prozent entfielen auf Sport, Freizeit und Hobbys
  • Knapp über 9 Prozent kaufen Möbel ein

Dabei freute sich die Elektronikbranche über einen signifikanten Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr. Immerhin punktet Onlineshopping ja mit vielen Vorteilen, die sich Computernutzer nicht entgehen lassen möchten.

Warum Computerzubehör vermehrt im Internet gekauft wird

Wer schon einmal einen sperrigen Computer, Monitor oder einen schweren Drucker vom Elektrofachmarkt nach Hause befördert hat, kennt das Problem: Oft sind die Pakete so groß, das sie gar nicht in den Kofferraum eines Kleinwagens passen. Wer sich für den Onlinekauf entscheidet, ist mit diesem Problem nicht konfrontiert: Immerhin landen die bestellten Produkte bequem mit dem Paketdienst an der angegebenen Lieferadresse. Ein weiterer Grund, warum vermehrt Computer und Elektroteile über das Internet vertrieben werden, liegt einfach an der größeren Verfügbarkeit. Während vor einigen Jahren nur einige Spezialhändler einen Onlineshop betrieben und sich auf diesen Vertriebskanal beschränkten, kommt heute kaum noch ein Elektromarkt ohne Onlineshop aufs. Die Angebote auf Zubehör, Bildschirme, Desktops, Laptops und vieles weitere kann man in den Flugblättern nachlesen, die jede Woche im Postkasten landen. Besonders gerne kaufen Kunden online ein, weil man in der virtuellen Welt günstiger Preise findet als in Filialen. Auch der Preisvergleich fällt online viel leichter: In nur einem Mausklick springt man von einem Angebot zum nächsten. Darüber hinaus gibt es in den Onlineshops eine weit größere Produktauswahl und man sieht auf einen Blick, welche Artikel aktuelle lagernd sind. Nicht zuletzt wegen der Öffnungszeiten entscheiden sich immer mehr für den Onlinekauf: Während man in Elektromärkten vor verschlossenen Türen steht, wenn man nach Geschäftsschluss kommt, stehen die Onlineshops auch in der Nacht und am Wochenende zur Verfügung. Gerade dann hat man nämlich ausreichend Zeit für den Einkauf.

Tipps für den Onlinekauf von Zubehör und Computern

In Sachen Onlineshopping gibt es große Unterschiede: Immer wieder hört man in den Medien von Abzocke und unseriösen Machenschaften. Um sich davor zu schützen, Opfer von Cybercrime zu werden, sollte man die Merkmale eines seriösen Onlineshops für Computerzubehör kennen. Vorschnell zu bestellen, weil man sich von besonders günstigen Preisen blenden lässt, kann sich im Endeffekt fatal auswirken. Hat man noch nie bei einem bestimmten Händler bestellt, lohnt sich der Blick in das Impressum. Hier ist unter anderem nachzulesen, wo sich der Firmensitz befindet. Dieser ist aus mehreren Gründen relevant. Einer davon ist, dass sich die Lieferkosten durch den Artikelstandort berechnen. Bestellt man bei einem ausländischen Onlineshop Zubehör und Computer, muss man mit erheblich höheren Gebühren rechnen. Bei seriösen Anbietern gibt es allerdings meistens einen Hinweis auf die Versandbedingungen, wo man sämtliche Informationen klar zusammengefasst sieht. Es lohnt sich allemal, nicht nur die Preise für das Produkt selbst, sondern auch die Versandkosten zu vergleichen. Um sich später Ärger zu ersparen, sollte man gerade bei hochpreisigen Artikeln vor der Bestellung eruieren, wer für einen Rückversand aufkommt. Als weiteres Merkmal seriöser Onlineshops ist ein gut erreichbarer Kundenservice zu nennen. Viele Computerfans, die bereits gute Erfahrungen mit einem bestimmten Händler gemacht haben, kaufen immer wieder gerne dort ein. Für sie lohnt es sich, den Newsletter zu abonnieren. Hier erfährt man in regelmäßigen Abständen, welche Aktionen es aktuell gibt und welche neuen Produkte in das Warensortiment aufgenommen wurden. Abseits von den Flugblättern, die man jede Woche im Postkasten erhält, sind Newsletter eine perfekte Informationsquelle. Die Werbeprospekte findet man übrigens auch online auf modernenn Portalen, die Flugblätter verschiedener Unternehmen klar gegliedert verfügbar machen. Wer diesen Dienst nutzt, kann die Werbungen in Papierform getrost abbestellen und somit auf der Umwelt etwas Gutes tun.