Die Hauptkaufentscheidung bei Digicams ist Anzahl der Pixel, bzw Megapixel. Wer aber nur Wert auf die Megapixel-Zahl des Bildsensors legt wird möglicherweise nicht die beste Kamera in Händen halten. Ohne bessere Optik und eine Verarbeitung der Bilddaten bleibt ein starker CCD ungenutzt.Hochauflösende Sensoren brauchen viel Informationen – und die werden nur über hochwertige Optiken aufgenommen. Deshalb ist es wichtig,
auf die Qualität der Linse zu achten. Im Prinzip lässt eine große Linse mehr Licht in die Kamera als eine kleine. Bei der Weiterverarbeitung der Daten ist die Geschwindigkeit entscheident, denn es fallen hohe Datenmengen an.
Ist eine Kamera nicht schnell genug, um ein Bild zu schießen, nutzt die beste Bildqualität nichts. Der Richtwert zur Auslöseverzögerung in den Datenblättern der Hersteller ist oft nicht realitätsnah – die Daten nicht vergleichbar. Wenn die Messungen unterschiedlich sind, sagen sie nichts aus. Oft wird bei der Auslöseverzögerung nur der Wert angegeben ab dem Fokussiern bis zur Auslösung. In der Praxis müssen Sie erst fokussieren, bevor Sie auslösen. Hier sollten Sie ein paar Bilder vor dem Kauf der Kamera machen. Über die Schnelligkeit einer Digicam entscheidet eine ganze Kette von Faktoren. Die Kamera muss, wie ein Compute aus dem Standby-Modus erwachen, die Bildanalyse legt das Autofokus-Feld fest, fokussiert die Kamera und erst dann wird ausgelöst. Der gesamte Vorgang ist die Rechengeschwindigkeit des Kameraprozessors abhängig, der vor allem die Bildanalyse beschleunigt. Achten Sie beim Kauf der Kamera auch schon darauf, dass Sie gegebenenfalls die Firmware der Kamera updaten können. So bekommen Sie Softwareneuerungen, und damit Bildverbesserungen, auch nach dem Kauf auf Ihre Kamera.

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