Display as a Service

Auf der diesjährigen CeBIT in Hannover wurden wieder viele Neuerungen in der Informationstechnologie vorgestellt. Eine von ihnen ist Display as a Service (kurz: DaaS), ein flexibles Anzeigesystem. Entwickelt wurde diese Technologie von der amerikanischen Firma Intel, die vor allem durch die Entwicklung von PC-Microprozessoren weltweit bekannt ist. Display as a Service gewann auch den beliebten “CeBIT Innovation Award”, womit besonders innovative Technologien jährlich auf der CeBIT in Hannover geehrt werden.

Technologie und AnwendungKopplung von Displays
Der Grundgedanke bei Display as a Service ist es, die verschiedensten modernen Geräte wie Notebook, Smartphone oder Tablet miteinander zu koppeln und ohne lästige Kabel deren Inhalte auf einen Bildschirm übertragen zu können. Bei den verschiedenen Geräten in der heutigen Zeit ist eine reibungslose Kommunikation sehr wichtig. Die Geräte werden nicht wie bisher über Videokabel o. ä. sondern über das Netzwerk miteinander verbunden. Dafür wurde eigens für jedes Gerät eine Software (fürs Tablet und Smartphone eine App) entwickelt, welche über das W-Lan Netzwerk abgerufen werden kann. Diese werden dem Teilnehmer zur Verfügung gestellt und er muss sich nur noch seine entsprechende Anwendung herunterladen. Durch eine Rückkoppelung können die Inhalte auch auf den Geräten angezeigt werden, was wiederum bei großen Besprechungsräumen ein Vorteil sein kann, da die Entfernung zur Leinwand oder zum LCD-Bildschirm manchmal sehr groß ist.

Der “CeBIT Innovation Award” lobt vor allem die Nutzerfreundlichkeit und die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine. Ob und in welcher Form sich dieser Trend in der Zukunft durchsetzt, bleibt abzuwarten. Für große Meetings allerding ist Display as a Service eine gelungene Alternative zum lästigen Kabelziehen.